Die Top 10 Tipps für einen gelungenen Semesterstart

Studenten begrüßen sich zum SemesterstartNeues Semester, neues Glück. Und damit das Glück auch auf Trapp kommt, haben wir uns bei Testario hingesetzt und die besten Tipps und Tricks zum Semesterstart  zusammengetragen. Herausgekommen ist eine Top 10 Liste, die dir hoffentlich mit vielen hilfreichen Praxis-Tipps weiterhilft.

Tipp 01: Die Semesterplanung – Weniger ist Mehr

Zu Beginn steht meist die Frage: „Was mache ich wann?“ In vielen Studiengängen hat man die Freiheit, seinen Stundenplan flexibel zusammenzustellen und so gilt es, die geeigneten Vorlesungen und Seminare zu finden.

Ich muss gestehen, dass ich gerade zu Beginn meines eigenen Studiums immer ein wenig zu optimistisch war, was die Anzahl der besuchten Vorlesungen betrifft. Meist merkt man das erst, wenn es in Richtung Klausurenphase geht.

Als Faustregel kann ich empfehlen, eine Stunde Vorbereitungs- und 2 Stunden Nachbereitungszeit für jede Veranstaltung einzuplanen (bei Übungen und Tutorien genau andersrum). So füllt sich der Kalender sehr schnell und man endet meist mit einer anspruchsvollen, aber gut zu bewältigenden Anzahl an zu besuchenden Veranstaltungen.

Tipp 02: Lerngruppen finden – Gemeinsam studieren

Neues Semester bedeutet auch neue Kurse und da es sich gemeinsam häufig am besten lernt, empfiehlt es sich, eine Lerngruppe zu bilden. Meiner Meinung nach kann dies gerade zum Semesterstart sehr hilfreich sein, da durch die Lerngruppe der innere Schweinehund in Sachen „Lernen“ doch wesentlich schneller überwunden wird. :-)

Tipp 03: Lernen lernen – Strategien für deinen Erfolg

Wie lerne ich persönlich am besten? Eine Frage, die wir uns leider meistens zu selten stellen. Denn nicht für jeden ist es ergiebig, sich jede Vorlesung anzuhören. Auch eine sinnvolle Vorbereitung ist von Lerntyp zu Lerntyp unterschiedlich.

So sollten Personen mit der Lerntyp-Ausprägung „Machen“ beispielsweise im Vorfeld unbedingt Übungen anschauen, damit sie die teils theoretischen Erklärungen des Dozenten besser verstehen. „Hörer“ und „Schreiber“ sollten weniger Zeit in die Vorbereitung, dafür aber mehr Zeit in die Nachbereitung einer Veranstaltung stecken usw.


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Nimm dir die Zeit am Anfang des Semesters, um herauszufinden, welche Vorgehensweise für dich optimal ist. Es wird sich spätestens in der Prüfungsvorbereitung auszahlen.

Tipp 04: Deadlines festhalten – Nichts mehr vergessen

Nichts ist ärgerlicher, als die Anmeldefrist für die Semester-Prüfungen zu verpassen. Schnell ist so ein wertvolles halbes Jahr verschenkt. Gleiches gilt für Rückmeldungen und entsprechende Semesterbeiträge, die meist zu einer bestimmten Deadline bezahlt sein müssen, sonst droht die Exmatrikulation.

Das Gute ist, solche Termine stehen in der Regel frühzeitig fest. So lohnt es sich, alle wichtigen Deadlines zum Semesterstart in den Kalender einzutragen und Erinnerungsfunktionen einzustellen. So gerät nichts in Vergessenheit und man erspart sich einiges an Stress.

Tipp 05: Langfristige Studienplanung – Deadlines die Zweite

Bei bestimmten Seminaren kann es vorkommen, dass die Anmeldung dafür bereits im Semester davor stattfindet. Erfolgt die Vergabe von Abschlussarbeiten zentral, dann wird dies meist nur zweimal jährlich durchgeführt und es lohnt sich, dies im Voraus zu planen.

Auch hier ist es zu empfehlen, alle wichtigen Daten in einen Kalender einzutragen und sich zu beeilen, denn häufig gilt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Eine Überprüfung, ob die angedachte Kursbelegung in den kommenden Semestern weiterhin wie gewünscht möglich ist, kann ebenfalls nicht schaden. Gerade an kleineren Fachbereichen werden bestimmte spezialisierte Fächer von nur wenigen Lehrstühlen angeboten. Ein Ruf an eine andere Hochschule oder Forschungssemester des Dozenten, können dann den eigenen angedachten Studienplan durchkreuzen.

Tipp 06: Den Campus erkunden – Vielfalt entdecken

Da zum Semesterstart noch nicht alle Übungen etc. stattfinden, bleibt häufig ein wenig mehr Zeit, die man sinnvoll nutzen kann, indem man den Campus neu entdeckt. Dies klingt vielleicht ein wenig merkwürdig, doch wenn ich auf mein Studium zurückblicke, dann muss ich feststellen, dass die Studierenden der verschiedenen Fachbereiche doch häufig für sich bleiben. Das ist schade, wie ich finde, und so sollte man einfach mal die Chance nutzen, andere Fachbereichs-Gebäude zu erkunden und neue Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen.

Auch Bibliotheken oder andere Studierenden-Services bieten zum Semesterstart verstärkt Führungen oder Präsentationen an. Manchmal ist man wirklich erstaunt, welche Vorteile man in Anspruch nehmen kann, wenn man denn nach ihnen sucht.

Tipp 07: Studentischen Initiativen beitreten – Ältere Studierende kennenlernen

Wenn du dabei bist, den Campus zu entdecken, dann solltest du auch einen Blick auf die verschiedenen studentischen Initiativen werfen. Denn dieses ehrenamtliche Engagement sieht nicht nur im Lebenslauf sehr gut aus, häufig lernt man auf diesem Wege viele gleichgesinnte Studierende kennen und nicht selten erwachsen daraus richtige Freundschaften.

Ebenfalls ist dies ein Tipp, der gerade zu Beginn des eigenen Studiums sinnvoll ist, da man so auch mit älteren Semestern schnell ins Gespräch kommt. Und wer weiß, vielleicht haben diese ja noch den ein oder anderen guten Rat, sei es ein Tipp, ob sich der Lehrbuch-Kauf lohnt oder die ein oder andere alte Muster-Klausur.

Tipp 08: Bewerbungen vorziehen – Prüfungsstress reduzieren

Bewerbungen für Praktika sind in der Regel weniger aufwendig und bedürfen meist auch weniger Vorlaufzeit. Dies kann dazu führen, dass man die Bewerbung immer entsprechend lange aufschiebt. ? Doch gerade gegen Ende des Semesters nimmt insbesondere der Prüfungsstress zu und dann ist die Bewerbung für das Praktikum nur eine zusätzliche Belastung. Deswegen empfiehlt es sich, den begehrten Praktikumsplatz frühzeitig zu sichern.

Tipp 09: Der Hochschulsport – Ausgleich mit dem extra Kick

Wer viel sitzt, und das bringt das Studieren meist mit sich, der sollte auch für genügend Bewegung und Ausgleich sorgen. Es bringt den Körper in Schwung und schüttet Glückshormone aus. Man fühlt sich im Anschluss also wesentlich besser.

Das Beste an Bewegung ist allerdings, dass dadurch die sogenannte Neurogenese angeregt wird. Mehr Sport befördert also auch das Wachstum neuer Nervenzellen im Gehirn und die kann man für das Lernen neuen Wissens gut gebrauchen. :-)

Hervorragend eignet sich dazu das hochschuleigene Sportangebot. Gerade an größeren Universitäten bietet dies die Möglichkeit, sich in den verschiedensten Sportarten auszutoben und wer weiß, vielleicht entdeckst du eine ganz neue Sportart für dich!

Tipp 10: Zusatzangebote wahrnehmen – Skills aufpolieren

In der Regel studiert man, um sich in einem ganz bestimmten Fach weiterzubilden. Doch neben der reinen Fachkompetenz findet man an vielen Hochschulen Zusatzangebote, die einen Blick wert sind. Ob ein Seminar zum Thema Speedreading oder Rhetorik, es kann sehr lohnend sein, in die eigenen Skills zu investieren.

Darunter fällt beispielsweise auch das Sprachenlernen in Sprachkursen an der Hochschule oder selbstgesteuertes Sprachenlernen. Häufig bleibt für das Erlernen solcher Skills nur in den Semesterferien oder eben zum Semesterstart die nötige Zeit, die es dafür braucht.

Fazit – Tipps und Tricks zum Semesterstart

Das war unsere Sammlung, der aus unserer Sicht wichtigsten Tipps zum Semesterstart. Wir hoffen, dass sie dir ein wenig weiterhelfen und naturgemäß interessieren uns deine Tricks und Tipps zum Semesterstart. Wendest du einige der obigen Tipps an oder hast du noch weitere Ideen?


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